Presseinfo 10/2016 – Licht in der Wildnis – Der Film

Der Film ‚Licht in der Wildnis‘ erzählt von der Beziehung Mensch und Natur

Fotos für die Medien – Bedingungen für die Veröffentlichung am ende der Pressemitteilung

Heutzutage wird die Natur als Mittel zum Zweck auf verschiedenste Weise genutzt. Neben die Natur veränderndem Handeln und ihrer Zerstörung, ist auch das leichtere Nutzen der Natur allgemein gebilligt. Am Naturtourismus ist dies leicht zu erkennen. Die Liebe der Menschen zur Natur hat sich in eine Richtung verändert, wo ihre vielschichtige Ausbeutung als allgemein akzeptabel gilt.

Was is das wirkliche Wesen der Natur für uns Menschen? Welche Ethik steckt hinter dem Nutzen der Natur? Haben wir unsere letzte Verbindung dazu verloren, dass wir Teil der Natur sind? Die Natur ist etwas Grösseres, das wir vielleicht nicht sehen. Im Weg steht die Objektifizierung der Natur zu zahlreichen Gebrauchszwecken.

Nur wenige Naturmenschen haben dies erkannt.

Die Aphorismen von Reino Rinne

Einer von ihnen war jedoch Reino Rinne aus Kuusamo, Autor, Journalist, Dichter und Naturphilosoph. Sein Lebenswerk bezüglich Natur und speziell der Natur Kuusamos ist unglaublich gross. Die Aphorismen von Rinne über die Beziehung Mensch und Natur berühren zutiefst. Dies ist für Menschen, die die Natur bloss nutzen, schwer erkennbar.

Jetzt wäre es an der Zeit die wirklich tiefe Beziehung von Mensch und Natur zu untersuchen; die Liebe zur Natur. Den Gedanken Reino Rinnes zu Folge müssten die Menschen die Natur in sich selbst finden. Dann würde auch die Natur um uns besser erhalten bleiben. – sofern sie überhaupt noch erhalten bleiben kann, bei alledem was die Menschheit schon zerstört hat.

Der Film ‚Licht in der Wildnis‘ erzählt die Geschichte, wie ich, der Fotograf Tauno Kohonen, die Natur in mir selbst gefunden habe. Ich hätte das wohl nicht verstanden, ohne die starken Aphorismen von Reino Rinne, die auch im Film zitiert werden.

Die Aphorismen von Rinne treffen genau Art der Beziehung von Mensch und Natur. Dies betrifft nicht nur den Kitkajokifluss, sondern die ganze Welt und damit die Menschheit. Was passiert mit den Menschen, wenn die Natur stirbt?

Als Fotograf habe ich eine Antwort auf die Aphorismen vor Ort gesucht. An diesen Plätzen ist die Einzigartigkeit der Natur noch zu finden, bevor die moderne Entwicklung überhand genommen hat. Vor 60 Jahren begann der sogenannte Stromschnellenkrieg, der 30 Jahre gedauert hat, und der dank Reino Rinne dazu führte, dass die Flüsse und Schnellen nicht durch den Bau von Kraftwerken zerstört wurden. Jetzt wurde eine neue potentielle Bedrohung bekannt, denn an den Ufern des Kitkajoki ist eine Goldmine geplant. Sie wird auch Uranmine genannt.

Der Film ist keine Verkündigung und er beschuldigt auch nicht. Dennoch könnte er grossen Einfluss haben, wie die Menschen den Kitkajokifluss in sich selbst erleben. Veikko Honkanen hat die Aphorismen von Reino Rinne für den Film gelesen. Er ist ein Freund Kuusamos und residiert dort in seiner Sommerhütte seit Jahrezehnten.

Den Kitkajokifluss habe ich lieb gewonnen

Ich habe am Kitkajokifluss schon seit den 1980er Jahren über 36 Jahre hinweg fotografiert, fleissiger als es ein Aussenstehender erahnen könnte. An den Ufern des Kitkajoki, unterhalb des Jyräväfall habe ich alle Plätze zu unterschiedlichen Jahreszeiten Mehrmals besucht. Das Videomaterial für den Film habe ich über fünf Jahre hinweg gefilmt. Es gibt über 300 Stunden Filmmaterial über Kuusamo und Posio, den Kitkajokifluss, den Kitkajärvisee und den Oulankafluss.

Warum das?

Ich wollte den Kitkajokifluss hervorheben und vor allem die Veränderungen des Lichtes im Laufe der Jahreszeiten. Ein jeder Tag dort ist anders. Ich wollte nicht einen einzigen schönen Moment in der Natur, oder ein einziges Lichtschauspiel einfangen, sondern die Veränderung der Landschaft im Laufe des Tages sowie im Laufe der Jahreszeiten. Ich habe nie nur ein Bild angestrebt, sondern eine Gesamtheit, die sich jedes Jahr auf ihre eigene Art zusammenfügt.

Das ausgedehnte Material hat mir auch geholfen, meine eigene Rolle zu verstehen – hatte ich doch bisher meine Geschichte nur mit Fotos erzählt und nicht durch das bewegte Bild. Der Wechsel zum Film hat es mir ermöglicht ein visuell lebendiges Material zu zeigen, und es mit natürlichen Geräuschen und Musik zu verbinden. Dem Betrachter wird so das Gefühl vermittelt, aufgrund dessen Kraft ich immer wieder zum Kitkajokifluss zurückkehre.

Meine lange berufliche Karriere und 24 Jahre Medienerfahrung haben mir geholfen Filme zu machen. 1991 entschied ich mich vom Beamtenstand in Kuusamo zum Unternehmertum umzusteigen. Seither habe ich über meine Firma Rapid River verschiedenste Projekte realisiert. Das Photobuch über den Kitkajoki ‚Licht in der Wildmark‘ wurde unter anderem als Geschenksartikel des finnischen Aussenministeriums über Jahre hinweg verbreitet. Eine Austellung mit den Bildern des Buches hat in zehn Kopien 4 Jahre lang durch die Vermittlung des Aussenministeriums die Welt bereist.

Der Film wird von einem Team aus Profis aus ganz Finnland gemacht. Mithilfe von Experten des finnischen Rundfunkes wurde der Filminhalt geplant. Im Jahre 2015 wurde der Koproduktionsvertrag mit Yle Gemeinschaftsproduktionen unterschrieben.

Die Natur und der Mensch – Komm mit

Die Natur Kuusamos und Posios sind einzigartig, reines Wasser, Schnee sowie Stille und Ruhe. Das kann jeder erleben in Momenten zu denen man immer wieder zurückkehren kann. Ich habe oft solche Fischer und Wanderer im Nationalpark Oulanka getroffen. Die Natur wirkt anziehend. Aber die Natur ist nicht der Vergnügunspark der Menschen, wo der Mensch wichtiger ist als die Natur, die Tiere oder die Pflanzen.

Ein Beispiel im Finden der Natur in Traditionen ist die Fischerei. Der international bedeutende Bestand and Seeforellen steigt zum Laichen von den grossen Seen auf der russischen Seite in seine Geburtsflüsse in Kuusamo auf. Ich kann mich an eine Zeit erinnern, zu der die Fischer auch in einer einzigen Nacht grossen Fang gemacht haben. Jetzt steigen die Forellen nur noch selten auf und es wird an ihrer Rettung gearbeitet. Am legendaren ruhigen Gewässern unterhalb des Jyräväfalls und im Nationalpark Oulanka wurde die Fischerei verboten. Ist der Grund die Überfischung auf der russischen Seite oder etwas anderes, aber ist wichtig über die Seeforelle und die Fischereikultur zu reden, damit der wertvolle Seeforellenbestand auf beiden Seiten der Grenze erhalten bleibt.

Zusammenfassung

Der Film ‚Licht in der Wildnis‘ ist eine Hommage an die Natur. Es ist eine tiefgründige Betrachtung der Beziehung Mensch und Natur. Er regt zum Denken an, wie wir der Natur gegenüberstehen. Ist die Natur in uns, oder ist sie ein Mittel zum Zweck?

Bilder (linkki)

Über obigen Link sind Fotos in Druckqualität zugänglich. Farbe RGB, 300 dpi, länste Seite hat max 4000 pix und Speicherart jpeg.

Die Bilder stehen zur Verfügung um den Kiktajokifluss in verschiedenen Medien vorztustellen, in Printmedien, im Internet und im TV. Der Artikel kann über den film ‚Licht in der Wildnis‘, das Buch oder die Ausstellung sein, aber auch über andere Themen rund um den Kitkajoki.

Der Film wurde im Nationalpark Oulanka in Kuusamo und am Nationalpark Riisitunturi in Posio aufgenommen.

Bedingungen zur Veröffentlichung

1. Tauno Kohonen muss in Verbindung mit der Veröffentlichung erwähnt werden.

2. Der geneue Platz muss mit Tauno Kohonen abgeklärt werden. (tauno.kohonen@rapidriver.fi oder +358 400 286 956)

3. Die bilder können auch in anderen Zusammenhägen genutzt werden, sofern Tauno Kohonen erwähnt wird und der genaue Platz abglärt wurde.

Internetverbindungen

Besuchen Sie uns auf Facebook um den Fluss und auch seinen wertvollen Forellenbestand zu schützen. www.facebook.com/kitkajoki

Erzählen Sie uns von ihren Erfahrungen auf Twitter www.twitter.com/kitkajoki Benutzen sie folgendes Hashtag #kitkajoki

Wir können alle den Kitkajoki lieb gewinnen

Oulu, 15.10.2015

Produzent, Fotograf Tauno Kohonen

+358 400 286 956

tauno.kohonen@rapidriver.fi